Donnerstag, 29. Dezember 2016

Wie war es so in 2016? Rückblick ...

Für meinen Rückblick 2016 muss ich muss sogar noch ein bischen weiter ausholen und in das Jahr 2015 zurückgehen. 
Im Herbst 2015 habe ich mit dem Bloggen angefangen. Da war noch überhaupt nicht klar, dass ich so kurz danach, ein Stoffgeschäft eröffne. Das Bloggen wollte ich ursprünglich beginnen, um in der Community auch zu zeigen, was ich so nähe. Ich hatte bis dahin schon so viele Blogs verfolgt und war immer begeistert über die Beiträge, die Fotos, die Kommentare ... 
Dass ich nun ein gutes Jahr später so viele Mitleserinnen und -leser (ich schreibe künftig in der weiblichen Form, da es doch einfach in dem Bereich mehr Frauen sind als Männer) habe, hätte ich damals nie gedacht. Das ist so toll! DANKE euch allen an dieser Stelle ganz herzlich! Besonders viel Freude habe ich, wenn ich in der Statistik sehe, aus wie vielen Ländern die Leserschaft sich einklinkt. Da ist neben zahlreichen aus den USA, Schweiz, Österreich, etc. auch oft mal Thailand, Bali, u. v. m. dabei. Genial! Und wisst ihr, worüber ich mich auch immer total freue? Wenn ihr mir einen Kommentar zu meinem Blogbeitrag hinterlasst. Das ist einfach nur schön! Durch das Bloggen habe ich viele Gleichgesinnte aus der ganzen Welt kennengelernt und dieser Austausch ist einfach nur bereichernd.
Besonders schön finde ich, dass es ein meist sehr nettes Miteinander ist und das tut doch letztendlich uns allen gut!

Das war mein absoluter Favorit in 2016 - von Stenzo

Aber nun zu 2016: Dieses Jahr war sehr intensiv. Wie ihr ja (fast) alle wisst, habe ich im Februar diesen Jahres mein erstes Geschäft "Lenebelle Stoffe und Zubehör" eröffnet und meinen Onlineshop auf- und ausgebaut . Ich habe den Sprung in die Selbständigkeit gewagt, um das zu machen was mir schon immer einen riesig großen Spaß bereitet hat. 
Was habe ich oft andere Menschen betrachtet und gedacht, was die es gut haben, weil sie den ganzen Tag das tun können was sie lieben ... ihre Berufung zum Beruf gemacht hatten. Und dann entschloss ich, nicht länger meinen Träumen nachzujagen, sondern sie zu leben. Wir haben nur das eine Leben und ich möchte es nur noch so gestalten, dass ich immer sagen kann "hey, ich fühl mich gut".
Es war natürlich viel Risiko dabei - wie immer wenn man sich selbständig macht. Aber es war neben Mut auch jede Menge Vorfreude, Motivation und Liebe zum Material und dem was daraus entstehen kann vorhanden sowie die Gewissheit, das Richtige zu tun. Und was ist nun zum Jahresende mein Resumée? Alles ist gut! Ich habe meine Entscheidung nicht bereut. "Lenebelle" ist super angelaufen. Ich habe die tollsten Kundinnen der Welt und zudem durch mein Geschäft - meine "Lenebelle" - nicht nur Kundinnen kennengelernt, sondern Menschen ... Gleichgesinnte. Und euch allen möchte hier an dieser Stelle ein ganz dickes DANKESCHÖN sagen. Dankeschön, dass ihr mich unterstützt, denn ohne euch gäb es mich natürlich nicht in der Form und Dankeschön, für die zahlreichen Komplimente, die ihr mir und "Lenebelle" so oft macht. Es freut mich immer so, wenn neue Kundinnen kommen, denen "Lenebelle" aufs Wärmste empfohlen worden ist, die hereinkommen und sich gar nicht mehr darüber einkriegen, wie schön das Geschäft ist, wie toll die Auswahl ist und das es so besondere Stoffe bei mir gibt. Ich freue mich, dass ich euren Geschmack treffe und ihr euch genauso wohl bei "Lenebelle" fühlt, wie ich!

Was das Bloggerleben betrifft, habe ich in diesem Jahr besonders viel Freude an den verschiedenen Sew Alongs gehabt wie bspw. der Taschenspieler 3 Sewalong (hier könnt ihr meine genähten Exemplare sehen), den Emma für uns mal wieder ins Leben gerufen hat oder der Taschen-Sew-Along-2016 von greenfietsen alias Katharina. Es war wunderbar, jeden Monat zu sehen, was wir alle kreiert haben.
Im Juli war ich mit "Lenebelle" beim Mädchentag in Düren vertreten. Wir hatten alle so viel Spaß zusammen und die Mädels am Ende einen tollen Schlüsselanhänger aus Stoffen und Zubehör von "Lenebelle".
Genial war auch das Revival der Elsenschwestern im Elsenherbst! Da hat es mich mal wieder gepackt und ich war im Elsen-Ubootkragen-Fieber.
Zudem habe ich neben zahlreichen anderen Dingen wie Patchworkdecken z. B. noch einige Taschen aus verschiedenen Materialien nach Schnitten von elbmarie genäht. Die Taschen sind einfach so klasse. Genauso wie die Schnitte von Farbenmix.
Zudem konnte "Lenebelle" mit Stoffspenden zweimal in diesem Jahr Schülerinnen und Schülern in Düren die Möglichkeit bieten, ganz viele Herzkissen für Brustkrebspatientinnen zu nähen, die an das Brustzentrum vom Dürener Krankenhaus gespendet wurden. Daran ein wenig teilhaben zu können, hat mich richtig gefreut. Es tut gut, Gutes zu tun.
Tja, und all das was bei Lenebelle so passiert, erfahrt ihr nicht nur in meinem Blog, sondern auch auf meiner Facebookseite und inzwischen auch meinem Instragram Account. Welcome to the family sage ich nur. Es ist schön, mit euch so viele Informationen und Bilder teilen zu dürfen.

Was bleibt mir noch anderes zu sagen als DANKESCHÖN! Dankeschön, dass ich mit euch die tollsten Kundinnen und Mitlnäherinnen und -leserinnen gefunden habe. Dankeschön, dass ihr mir immer wieder so viel Vertrauen entgegenbringt!

 .... und DANKESCHÖN, dass ihr bis hier mitgelesen habt! Ich weiß ... ich habe viel geschrieben ... 

Ich blicke mit Freude auf das Jahr 2016 zurück und bin voller Vorfreude auf 2017. Mein Kopf quillt über vor Ideen ... Es werden ein paar tolle Aktionen stattfinden ... Lasst euch überraschen.

Lasst es euch gut gehen und kommt gut in das neue Jahr 2017! Wir sehen bzw. lesen uns dann wieder ... eure Saskia

Dienstag, 20. Dezember 2016

Beach Boy in der Weihnachtszeit

Meine Schwägerin hat im Sommer einen "Beach Boy" (Taschenschnittmuster nach Elbmarie) von mir geschenkt bekommen. Dieser ist während ihres Urlaubs in der Heimat so gut angekommen, dass sie mich bat, noch zwei zu nähen. Einen für eine gute Freundin und einen für ihre Mama.

Hier sind die zwei von ihr zusammengestellten und schon auf Sommer und gute Laune eingestimmten Schätzchen:
















Der maritime Beach Boy wird künftig auf der Krim wohnen und die Papageien werden St. Petersburg unsicher machen! Ich bin richtig glücklich und ein wenig stolz, dass meine in liebevoller Handarbeit gefertigten Taschen nun so eine weite Reise antreten werden und in einer ganz anderen Kultur von ganz anderen Menschen mit völlig anderen Augen betrachtet und befühlt werden, als hier!

Stoffe: Emil, Miladesign, Baumwolle Pünktchen und Streifen
Vlies:   Soft and Stable ByAnnie's

Euch noch einen kreativen Dienstag!

Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday

Donnerstag, 15. Dezember 2016

"Packs ein" oder die Büdeltasche der Farbenmixerinnen


Mit großer Vorfreude bin ich schon in das Jahr 2016 gegangen. Wusste ich doch, dass es wieder eine Adventskalenderaktion geben würde. Und ich habe mich riesig gefreut, als es dann losging am 01.12.


Ich brauchte nämlich dringend genau so eine Tasche: riesig groß und klein zusammenfaltbar.




Was ich an der Adventskalenderaktion immer so toll finde ist, dass ich jeden Tag kleine Etappen nähe und mich zum Einen ganz intensiv mit kleinen Entscheidungen herumtragen kann (mache ich ne Paspel oder nicht, oder ne Applikation, oder n Rüschchen oder oder oder) und zum Anderen gar nicht weiß was genau am Ende herauskommt.
Und das mir, die ich doch eher der Typ Ingenieur bin und immer erst ganz genau wissen möchte, was das Ziel ist um (in meinen Augen) konkret Arbeiten zu können. Ich schneide selten einfach Stoff an, ohne zu wissen was das werden könnte. Eigentlich NIE. Außer wenn die Farbenmixerinnen mit ihren spannenden Adventskalenderideen aufwarten. Da habe ich trotz Ungewissheit eine Gewissheit: Vertraue ihnen, denn sie wissen was sie tun! Es ist doch immer gut geworden.

Ganz zu Anfang war ich bspw. ganz sicher, dass es ein Wendeshopper wird. Daher habe ich, die ich gerne meine Labels vergesse anzubringen, diesmal innen und außen mein Label gesetzt! Ha!
Diese Sicherheit ging aber schnell verloren, als wir die Innentasche mit dem Schlüsselband gearbeitet haben. Trotzdem dachte ich aber noch dass das so ein Wendeteil werden könnte - hihi.


Ich habe mich bei der Stoffwahl bewusst für nicht ganz dicke Stoffe entschieden, weil ich die Tasche kleinfalten können wollte. Daher habe ich für den Außenstoff von Jolijou die "Harvest Blossom" Feincordstoffe gewählt und innen Hamburger Liebes "Sweet Apples" - davon dann auch gleich noch das Webband auf dem Schlüsselband. Hach was gefällt mir das gut. Mal was in blau. Kombiniert habe ich dann noch mit ein bischen grün mit weißen Pünktchen und pinkem Kunstleder sowie Kordel.

Den gestickten Button (Stickdatei von Luzia Pimpinella) hatte ich schon ewig in meiner Kiste liegen, weil er noch nicht den richtigen Platz gefunden hatte und bei dieser Tasche war es klar: der geht mit mir künftig mit auf dem Beutel.



Am 8. Tag stand ich etwas auf dem Schlauch. Ich hatte mich am 7. Tag für die Variante mit Ösen entschieden.

Am nächsten Tag wurde ausführlich beschrieben, wie man den Tunnelzug arbeitet und ich dachte mir zuerst "prima, heute ist frei - hast ja Ösen gemacht". Aber irgendwie konnte das auch nicht sein. Dann habe ich gedacht, ich bin zu doof das zu verstehen und habe in den Blog geschaut und gesehen, dass zig andere Mitnäherinnen sich dieselbe Frage stellten ... Es tut ja so gut, nicht allein zu sein mit dem Fragezeichen im Gesicht! Da war dann also klar: nein, es hat nichts mit Tag 7. zu tun. Tag 8 ist Tag 8 und da wird noch ein anderer Tunnelzug gearbeitet. Das ist dann eben das spannende ... da man nicht weiß, was herauskommt, kann man nicht so gut verstehen wie mit der komplett vorliegenden Anleitung. Da liest (öhhhhhhhhhh oder blättert die Bildchen durch für die Querleserinnen wie mich) man eben einmal bis zum Ende durch und alles ist klar.















Am Dienstag schon ist mein Täschchen fertig geworden und gleich nach der Arbeit mit mir im Supermarkt gewesen. Herrlich, was da alles reinpasst!
















Ich habe den Schultergurt bewusst weggelassen, weil meine Tasche nur den Zweck des Supermarktbeutels erfüllen soll (sage ich heute mal so, kann sich natürlich alles ändern) und ich da keinen Schultergurt brauche.



 












Am letzten Tag schrieb Sabine, dass sie die Tasche eigentlich gerne "BÜDELTASCHE" genannt hätte und warum es nun aber eine "Packs ein" geworden ist. Sie erzählt von ihrer Oma, die ihr immer wenn sie was einkaufen gehen sollte, nachrief "nimm den Büdel mit", weil sie das oft vergass .... Ich fand die Geschichte so süß. Eigentlich schade, dass es nicht die "BÜDELTASCHE" geworden ist, denn ob jeder weiß, was ein Büdel ist oder nicht: Es zählt doch die Geschichte dahinter, die dem Kind den Namen gibt. Ich hätte Büdel definitiv auch toll gefunden, liebe Sabine! Wink wink.

Und noch was zum Schluss: TAUSEND DANK an die Farbenmixerinnen, die wieder so kreativ waren und sich für uns alle so viel Mühe gegeben haben! TOLL, einfach nur toll. Es ist schön, wieder dabeigewesen sein zu dürfen!
Und jetzt freu ich mich so riesig auf die Linkparty und eure tollen Ergebnisse - bin mal stöbern und zwar hier und hier und.

Montag, 12. Dezember 2016

Herzkissenaktion - es wurde fleißig genäht

Vor einer Weile wurde ich von der St. Angela Schule gefragt, ob ich Stoffe für ein Nähprojekt spenden würde. Im November fand der Ursula Basar statt und es sollte einen Stand geben, an dem von den Schülerinnen genähte Herzkissen für die Brustkrebspatientinnen des Krankenhauses Düren genäht und gespendet werden. Die Besucher hatten die Möglichkeit eine Patenschaft für ein Kissen käuflich zu erwerben und so konnte zusätzlich zu den Kissen noch eine Spende für das Krankenhaus gesammelt werden.
Als Patenschaftsurkunde erhielt man ein Pendant zum großen Herz in Miniatur.

Da ich bereits für die Sommernähaktion vom Stiftischen Gymnasium Stoffe für die Herzkissenaktion gespendet habe, war es klar, dass ich auch diesmal im Namen von Lenebelle Stoffe und Zubehör von Herzen gerne Stoffe spende.

So sah das dann aus, was die Lehrerin für die St. Angela Schule begeistert abholen kam:









 
Das sind die Kreationen !

Und nach der erfolgreichen Aktion auf dem traditionellen Ursula Basar am 25.11.2016 habe ich mich riesig über den Besuch der Mutter der Lehrerin gefreut, welche das Projekt mit betreut. Sie schenkte mir im Namen aller Teilnehmerinnen als Dankeschön für die Spende eine Patenschaftsurkunde in Form dieses süßen Herzens:
Das hat nun einen Ehrenplatz in meinem Laden und ich freue mich wirklich sehr, dass ich mit meinen Stoffen, die von wunderbaren Designerinnen mit viel Herzblut entworfen worden sind, hoffentlich ganz viel Freude und Farbe in den nicht ganz leichten Alltag der Brustkrebspatientinnen bringen darf.

Habt einen guten Start in diese Woche!
Saskia

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Else ist Else ist Else - mit LilaLotta perfekt

Ich habe mal wieder eine Else genäht.

Diesmal habe ich den wunderschönen Jersey der Kollektion "Donna Elisa" by LILA LOTTA vernäht. Es ist ein Traumstück geworden zu dem der kürzlich entstandene Loop aus sehr weichem, hochflorigen Langhaarzottel kombiniert mit leichtem Fleece einfach nur toll aussieht und sich in der kühlen Jahreszeit perfekt tragen lässt!

Die Armabschlüsse habe ich gewollt ungesäumt gelassen - es gefällt mir super so wie es ist!


und noch schnell zu RUMS damit, denn heute ist ja wieder Donnerstag!

Dienstag, 29. November 2016

Neuer Bügelbrettbezug gefällig?

Ich habe endlich einen neuen Bügelbrettbezug. Nicht irgendeinen. Nein. Ich habe gepatcht. Sonst wär es ja langweilig :-).

Inspiriert hat mich der Bügelbrettbezug von Camille. Die Camille von Bonnie & Camille, die für Moda so zauberhaft schöne Stoffe designen.
Ich habe bei "Craftsy" bereits einige Kurse gekauft. Es macht riesigen Spaß dort neue Techniken zu erlernen von Menschen, die einem bereits bekannt und eh schon sympathisch sind oder die sich in einem Kurs als super kompetent und sympathisch herausstellen. Für mich ist Sympathie das A und O. Andernfalls kann ich so einen Kurs nicht ansehen. Wenn die Gestik, Mimik und Stimmlage stimmen ... super. Wenn nicht: Mülltonne.
Camille hat in ihrem Craftsy-Kurs "Playful Piecing Techniques" beim "Juggle Quilt" diesen super schönen Bügelbrettbezug, auf welchem sie immer alles bügelt. Und ich wollte unbedingt mal ein Honey Comb verarbeiten. Schnell war die Idee des Juggle Quilt als Bügelbrettbezug geboren und umgesetzt. 

Et voilà:


So, ich bin mal bügeln ... 

Creadienstag, Dienstagsdinge

Dienstag, 22. November 2016

Loretta goes Kork

Heute möchte ich euch über meine Erfahrung mit der Verarbeitung von hochwertigem Korkstoff erzählen.
Ich bin bisher eigentlich dem Kork-Hype aus dem Weg gegangen. Kork in den üblichen braunen Farbtönen erinnert mich an die 70er Jahre. An Fußboden. An Pinnwände. An Weinkorken. Ich fand, dass ich das nicht als Material unter meiner Nähmaschine verarbeiten mag.
Dann sah ich eine echt coole Tasche. Schwarz. Kork. Hammer. Na gut, dachte ich mir, springe ich doch mal auf den Zug der Begeisterten Kork verarbeitenden Näherinnen auf.
Es war schnell klar, dass es eine "Loretta" nach dem Schnitt der lieben Frau elbmarie wird. Ein Zuschnitt von 50x70 cm hat perfekt gepasst um den kompletten Außenstoff daraus zu fertigen. Am Klappdeckel musste ich allerdings ein bischen stückeln um genau hinzukommen, habe das aber mit einem wunderschönen Webband "Maribell gray" von Farbenmix verziert.



Innen habe ich von Moda den Stoff der Kollektion "The Treehouse Club" verarbeitet der von Sweetwater designed ist.

Hinzugefügt habe ich statt außen den Karabiner am Band ein langes Schlüsselband innen. Macht sich ganz toll.



Kork klebt nicht so wie Wachstuch, ist manchmal sogar eher etwas sehr glatt an der Oberfläche. Lässt sich einfach verarbeiten und fühlt sich wunderbar weich an und ist doch schön formstabil. Für Taschen und Buchhüllen, Portemonnaies, etc. ideal.

Ich habe zum Nähen eine 90er Nadel gewählt, da an den Ecken ein paar dickere Kanten zu überwinden sind. 

Das Gurtband habe ich mal ganz anders gewählt. Statt einheitlichem schwarz habe ich ein extravagantes zweiseitig unterschiedlich gewebtes Band genommen. Außen schwarz und innen Fischgrätmuster in anthrazit. Sieht sehr cool und individuell aus, finde ich. So wie es eine Loretta eben verdient hat.



Als Vlies habe ich das Kork mit H250 verstärkt, mehr nicht.

So, nun mache ich mich mal wieder auf den Weg zum Creadienstag und stöbere ein wenig was es so schönes gibt!

Donnerstag, 17. November 2016

Heute mal ein quick and easy Projekt ... Nikolausstiefel

Ich habe diesen Nikolausstiefel genäht. Nach dem Tutorial von Jenny - Missouri Star Quilt Company. Sie ist einfach die Beste in und mit ihren Videos.
 

Was braucht ihr für den Nikolausstiefel?

1 Mini Charm Pack oder 42 selbst zugeschnittene 2,5" große Quadrate 
1 Stoff für die Rückseite und Schaft
Volumenvlies nach Wahl aufbügelbar oder nicht
Garn im besten Fall aus 100% Baumwolle
Schere
Schneidematte
Nähmaschine
Gute Laune

Alles was ihr für das Projekt benötigt, könnt ihr bei mir im Laden erhalten!

Wenn ihr ein wenig geübt seid im Nähen, habt ihr mit dem Tutorial schnell ein schönes Geschenk gezaubert! So sieht mein Stiefel aus:




 



Dienstag, 15. November 2016

Platz da für den Hirsch - Kleid in Gr. 92!

Soeben fertig gestellt und einfach nur zuckersüß!

Ich nähe ja gerne das Tunika Kleid von lillesol & pelle wie ihr sicherlich inzwischen wisst. Und besonders gerne in Größe 92. Warum? Weil viele immer denken, dass Panel oder große Muster auf so kleinen Kleidchen nicht wirken. Stimmt aber gar nicht! Seht mal selbst:





Ich könnte mir aber aus dem Stoff auch gut ein Kuschelkissen vorstellen. Also ran an die Maschinen! Wenn ihr den Stoff auch habt, zeigt doch mal, was ihr daraus gezaubert habt.


Schönen Creadienstag noch und schaut doch auch mal hier vorbei: Handmade on Tuesday

Dienstag, 8. November 2016

Picnic in the Park ...

JUHU, Chakka, tada und was immer ihr sagt, wenn ihr was TOLLES vollbracht habt. Ich bin glücklich, erleichtert, zufrieden und was nicht sonst noch alles.
Mein Beitrag für den Taschen-Sew-Along 2016 von greenfietsen des Monats Oktober "Mein Angstgegner" ist fertig geworden. Das erste mal relativ spät (der November hat schon mit einem neuen Thema begonnen). Letzte Woche dachte ich noch, dass ich es nicht pünktlich schaffen werde. Nun belehre ich mich eines Besseren.

Was habe ich genäht? Den Picknickkorb "Picnic in the Park" nach einem Schnitt von ByAnnie .



 Grundsätzlich fand ich den Begriff "Angstgegner" nicht so treffend für mich. Angstgegner habe ich keine. Ich habe mich entschieden, etwas zu nähen, das ich bisher aus Zeitmangel oder Unlust wg zu vieler Schnitteile nicht angefangen habe.
Was wähle ich, dachte ich mir schon ein Weilchen vorher und nahm mir vor endlich die "Bionic Gear Bag" zu nähen. Der Schnitt liegt schon ewig ausgedruckt herum. Begonnen habe ich nicht, weil es zig Einzelteile im Zuschnitt sind und ich damals geschockt war, dass die Anleitung auf englisch über 80 Seiten hatte (mit viel Gequatsche in der Anleitung aber egal. Ich sah nur die Masse an Seiten).
Kurz vor Oktober kam mir aber eine andere Idee, was ich auch immer schon genäht haben wollte und ich änderte den Plan. Ich wäre nicht ich, wenn ich es mir zu leicht machen würde. Das habe ich zwischendurch bitterlich bereut und gedacht "hättste mal doch die Bionic Gear Bag genäht".

Auch bei dem Picknickkorb schreckten mich erst die Zuschnitte ab. Die amerikanischen Schnittmuster für Taschen unterscheiden sich ja von unseren schon in vielerlei Hinsicht. Sie sind in inch und nicht cm, die Schnittkonstruktion ist oft anders und die Sprache natürlich!
Aber ich habe mich Stück für Stück vorgearbeitet und wenn man erstmal anfängt, ist alles nur halb so schlimm. Ab einem gewissen Punkt überschritt ich die Schwelle von "das wird nie fertig" zu "oh, bin ich doch schon so weit, ist ja fast fertig".

 

Durch die andere Schnittkonstruktion von ByAnnie macht es Sinn, mal nicht mitdenken zu wollen und nicht immer alles verstehen zu müssen bevor man es tut. Es hilft. Mir zumindest, denn ich bin eher der Typ "erst verstehen wollen, dann Stoff anschneiden". Ich weiß nicht wie es euch da so geht. Seid ihr eher wie ich oder seid ihr die Sorte "ich schneid einfach mal den Stoff an und sehe dann weiter" oder ganz noch andere Typen?!
Ich wollte zum Beispiel einfach nicht verstehen, warum es ein Rückteil und ein Seitenteil gab, aber kein Vorderteil. Ich dachte, das Seitenteil geht Längs von Seite über Boden (der dann aber verwirrender Weise ja auch noch zusätzlich vorlag) zu Seite und wird mit Vor- und Rückteil verbunden. Nun suchte ich mein Vorderteil, welches in der Zuschnittliste natürlich nicht zu finden war, da das Seitenteil das Vorderteil schon mit einberechnet hat und nur mit dem Rückseitenteil verbunden wird. Jetzt lache ich mir eins darüber, aber an dem Tag dachte ich echt, ich brech ab.






Weggelassen habe ich den Schultergurt, da ich nicht glaube, dass ich n schwer beladenen Picknickkorb über der Schulter tragen werde und das Stück um die Handgriffe zusammenzuhalten habe ich mir auch gespart. Warum? Lt. Schnitt sind die Tragegriffe relativ knapp bemessen finde ich. Ich würde sie das nächste Mal etwas länger machen, dann kann man sie auch in der Mitte mit einem Griffhalter bestücken.


Rückseitenansicht


Jetzt ist das Prachtsück fertig und ich freue mich auf MORGEN, denn da nehme ich an einem Workshop teil und werde meine ganzen Utensilien fürs Nähen in den Picknickkorb packen und mich über das coole Teil freuen.

So sieht das gute Stück dann heute aus:








Stoffe:     Tula Pink "Chipper"
Vlies:      Soft And Stable
Taschen:  Mesh

Gurtband

Jetzt noch schnell beim Creadienstag mitmachen und mein Prachtsück allen zeigen. Ich bin so happy!